Entwickelt: 1931 Eingeführt: 1932 Ausgemuster: 1962
Wurde erst von der Wehrmacht im WK II und später von der Bundeswehr und dem BGS (Bundes-Grenz-Schutz) verwendet.

Buntfarbdruck 31- auch als Splittertarn, Wehrmachtstarn 31 oder Splinter-Pattern bekannt.
Das Anfang der 30er Jahre für die Reichswehr entwicklete Muster ist nach dem italienischen "Telo Mimetico" eins der ältesten Tarnmuster dieuns bekannt sind.
1932 wurde es in Form einer 3-eckigen Multifunktionszeltplane unter der Bezeichnung "Buntfarbenaufdruck" bei der Reichswehr eingeführt. Als die Reichswehr 1935 in Wehrmacht umbenannt wurde bekam auch das Muster eine neue Bezeichnung und wurde dann "Heeressplittermuster 31" genannt.
Anfang des 2. Weltkriegs wurden von vielen Soldaten die Palnen als Grundmaterial für selbstgenähte Ausrüstungsteile genutzt (Frontfertigungen) so waren schon 1939 vereinzelt Helmbezüge oder Jacken zu sehen.
1940 wurde dann offiziel eine Schlupfjacke im Splittertarnmuster eingeführt, jedoch sehr zögerlich ausgegeben.
Wenig später folgten wendbare Helmbezüge (eine Seite Splittertarn, die andere Seite Weiss für den Winter) und 1942 dann ein gefütterter Winteranzug (ebenfalls wendbar mit weissem Innenfutter)
Nach dem Krieg wurde das Splittertarnmuster bei der neu enstandenen Bundeswehr kurze Zeit wieder ausgegeben (an Muster wie Eichentarn oder Erbsentarn wagte man sich aufgrund des politischen Hintergrunds nicht herran) bis diese dann auf die unifarbenen steingrauen Uniformen umstieg.
Der BGS nutze noch bis 1962 das Splittertarnmuster. Heute gibt es noch einige afrikanische Staaten wo Splittertarn noch von den regulären Armeen genutzt wird.
Eine Abwandelung / Weiterentwickelung ist das 1944 eingeführte Sumpftarn.
Wir haben zum Test einen Winteranzug (Repro) der Firma Sturm genutzt.
Zu den Fotos:Winter 2008Frühling 2008Sommer 2008Herbst 2008 Alle Fotos mit Splittertarn!Bezugsquellen:

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